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| Eine bessere Anbindung des Umlands an das Zentrum
von Leipzig sowie eine schnellere Abwicklung des Transitverkehrs
- das versprechen sich die Investoren von dem Großprojekt
City-Tunnel Leipzig. Durch die unterirdische Verbindung
der beiden Kopfbahnhöfe Leipzig Hauptbahnhof und Bayerischer
Bahnhof wird eine entscheidende Infrastrukturlücke in
der sächsischen Stadt geschlossen. |

Bildquelle © Freistaat Sachsen
www.citytunnelleipzig.de
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| Vorgeschichte |
| Schon seit 1890 wird in Leipzig über einen
Eisenbahntunnel durch die Innenstadt diskutiert. 1915
beim Bau des Leipziger Hauptbahnhofs berücksichtigte
man eine Verbindung durch den Bahnhofsvorplatz und integrierte
in den Bahnhof den Tunnelbeginn für eine U-Bahn mit
Bahnsteigen. Eine Weiterführung des Baus scheiterte
jedoch an den Wirrungen der zwei Weltkriege. Danach
geriet das Projekt langsam in Vergessenheit und der
U-Bahnsteig wurde zwischenzeitlich für Kinovorführungen
genutzt. |
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| 1996 wurde die S-Bahn Tunnel Leipzig GmbH
gegründet um das Projekt nun endgültig auf den Weg zu
bringen. Ab Juli 1996 liefen die Voruntersuchungen zur
Realisier- und Finanzierbarkeit des Baus. Es wurde daraufhin
entschieden, den Tunnelbau geschlossen, also ohne Öffnung
der Erdoberfläche, durchzuführen. Nur die vier neuen
S-Bahn-Stationen sollten in offenen Baugruben erstellt
werden. |
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| Beim Umbau des Leipziger Hauptbahnhofs
zum Einkaufszentrum mit Gleißanschluss im Jahr 1998
wurde das alte Tunnelstück auf der Bahnhofs-Ostseite
wieder zurückgebaut und eine zukünftige unterirdische
Verbindung quer durch die Stadt an der Westseite berücksichtigt.
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| Am 19. Mai 2000 wurde der Planfeststellungsbeschluss
gefasst und am 9. Juli 2003 mit den Vorwegmaßnahmen
begonnen. Die Länge des Projektes beträgt
insgesamt 5,28 km, wobei der Tunnel einschließlich
der Rampen und Stationen 4,01 km lang ist. |
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| Das gesamte Projekt wird in drei Baulosen
abgewickelt. Das anspruchsvolle Baulos B mit den vier
Bahnhöfen im Zentrum von Leipzig sowie den zwei parallel
laufenden Tunnelröhren mit einer Gesamtlänge von ca.
2,94 km ist dabei das Hauptlos. |
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| Der Bauherr |
| Die Realisierung des Projekts erfolgt
unter der Bauherrenschaft der Deutsche Bahn AG, wobei
der Freistaat Sachsen als verantwortlicher Bauherr die
Rohbauarbeiten des Tunnels und der Stationen eigenständig
unter Einbindung der "Deutschen Einheit Fernstraßenplanungs-
und -bau GmbH (DEGES)" abwickelt. Der bahnspezifische
Tunnelausbau mit der Anbindung an das bestehende Netz
sowie die Netz ergänzenden Maßnahmen werden von der
Deutsche Bahn AG mit der DB Projektbau GmbH übernommen.
Die Gesamtaufwendungen für das Projekt City-Tunnel Leipzig
werden mit 572 Mio. Euro prognostiziert. |
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| Das Projekt |
| Das Projekt City-Tunnel Leipzig dient
als eines der momentan größten innerstädtischen Infrastrukturprojekte
Deutschlands der Neuordnung des gesamten Bahnsystems
im Großraum Leipzig. Durch den S-Bahn und Regionalverkehr
werden die Stadtteile, umliegende Mittelzentren und
auch die nächsten Oberzentren wie Halle, Zwickau und
Gera unmittelbar mit der Innenstadt verbunden. Neben
dem S-Bahn- und Regionalverkehr können auch Fernverkehrszüge
bis hin zum ICE den Tunnel passieren. Es ist vorgesehen,
dass stündlich je Richtung ein Fernverkehrszug den Tunnel
benutzen kann. Gegenüber der früheren Ostumfahrung der
Innenstadt bedeutet dies einen Fahrzeitgewinn von 17
Minuten. |
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| Im Frühjahr 2004 wurde das Bauvorhaben
zur Realisierung öffentlich ausgeschrieben. Am 10. Januar
2005 erhielt dann die Arbeitsgemeinschaft City- Tunnel
Leipzig Los B mit den Gesellschaftern DYWIDAG Bau GmbH
als technischer Federführer, ALPINE Bau Deutschland
AG als kaufmännischer Federführer, Oevermann GmbH &
Co.KG, Universale Grund -und Sonderbau Gesellschaft
m.b.H. und STRABAG AG den Zuschlag zur Ausführung der
Bauarbeiten. |
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| Visionen und Animationen von "City-Tunnel
>> Leipzig": |
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| Video: Die Haltestellen
des City Tunnels |
Video: Die Durchfahrt
durch den Tunnel |
 Das
Video gibt ihnen einen Einblick, wie der Tunnel und
die Stationen ab 2009 aussehen.
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 In
diesem Video sehen sie die komplette Durchfahrt vom
Gleisbett des Hauptbahnhofs bis zum Bayerischen Bahnhof.
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