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Die Durchführung der Gesamtbaumaßnahme gliedert sich in insgesamt 3 Hauptlose, welche getrennt ausgeschrieben und vergeben wurden.
Dies sind im Einzelnen:

  • Los A: Südlicher Auftauchbereich km 0.583 bis km 1.528
  • Los B: Hauptlos (Stationen und Schildstrecke) km 1.528 bis km 3.610
  • Los C: Nord- und Westrampe km 3.610 bis km 0.794 (Ende-Baukilometrierung Nordrampe) bzw. km 8.579 der Strecke 6382 Richtung Leipzig-Wahren (Westrampe)
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Bildquelle © Freistaat Sachsen
www.citytunnelleipzig.de

Das Los B wiederum - um das es hier geht - gliedert sich in 5 Teillosen:

  • Los B.1: Schildtunnel (3 Abschnitte)
  • Los B.2: Haltepunkt Bayerischer Bahnhof km 1.528 bis km 1.725
  • Los B.3: Haltepunkt Wilhelm-Leuschner-Platz km 2.345 bis km 2.535
  • Los B.4: Haltepunkt Markt km 2.925 bis km 3.075
  • Los B.5: Haltepunkt Leipzig Hbf Süd km 3.510 bis km 3.610
Die insgesamt ca. 2,08 km lange Strecke des Loses B verbindet den Haltepunkt "Bayerischer Bahnhof" mit dem "Hauptbahnhof" und führt über die Haltepunkte "Wilhelm-Leuschner-Platz" und "Markt". Die Bauwerke der Haltepunkte werden gemäß der Ausschreibung in offener Bauweise erstellt. Wobei außer dem Haltepunkt "Bayerischer Bahnhof" die Bahnhöfe mit Schlitzwand/Deckelbauweise erstellt werden, damit die Oberfläche des Baufeldes möglichst schnell nutzbar ist und der erwartete Besucherstrom zur Fußballweltmeisterschaft nur geringe Beeinträchtigungen in Kauf nehmen muss.
 
Auf die einzelnen Teillose wird in der Folge noch gesondert eingegangen. Übergeordnet sind aber bei der Schwierigkeit und der Komplexität des Bauvorhabens die Sicherheit und der Gesundheitsschutz, sowohl bei der Bauausführung als auch für den späteren Betrieb, von außergewöhnlicher Bedeutung.

Die Einhaltung der rechtlichen Bestimmungen ist dabei obligat. Zusätzlich regelt aber eine schon in der Angebotsphase im Grobkonzept zu übergebende und dann fortgeschriebene Baustellenordnung folgende projektspezifische Bereiche:

 
** Aktualisierung Rettungskonzept/Lotsenpunkte (Stand August 2009):
Übersicht der Lotsenpunkte (14 KB)
Übersichtsplan der Lotsenpunkte (409 KB)
Feuerwehreinsatzplan (40 KB)
 

Bei diesem innerstädtischen Projekt kommt auch der Beweissicherung und Vermessung große Bedeutung zu. Dazu wird für die Vermessungsarbeiten ein Messprogramm erstellt das folgende wesentliche Bereiche umfasst:

  • Vermessungsleistung zur technischen Bearbeitung
  • Bauausführungsvermessung
  • Bauüberwachungsvermessung
  • Vermessungstechnische und geotechnische Messungen zur Erfassung von Bewegungen und Deformationen
  • Aufmassverfahren
Alle dabei erhaltenen Werte und assoziierten Informationen werden erfasst, gespeichert, ausgewertet, dokumentiert und archiviert. Dazu kommen spezielle Programmsysteme zum Einsatz.
 
Weiterhin sind losübergreifend Forderungen des Landesamtes für Archäologie im Planfeststellungsbeschluss festgehalten. Dabei werden aufgrund der räumlichen Verteilung der Baustellen über das Stadtgebiet von Leipzig die archäologischen Anforderungen für jede Baugrube differenziert betrachtet. Die Grabungen werden in der Regel vor den eigentlichen Bauarbeiten durchgeführt. In Bereichen von geringer Bedeutung erfolgen sie im Zuge der Hauptbaumaßnahme.
 
Ebenso im Vorfeld zu den eigentlichen Baumaßnahmen werden Maßnahmen zur Kampfmittelräumug durchgeführt. Dabei wird die Kampfmittelfreiheit im Bereich von Schlitzwänden, Bohrpfählen, Verbauträgern und Dichtkörpern bis in eine Tiefe von mindestens 6,00 m festgestellt. Bei den Erdarbeiten wird aushubbegleitend bis zu einer Aushubtiefe von 6 m eine Fachkraft zur Kampfmittelsuche vor Ort permanent eingesetzt.